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Bye, Herbstblues! Was deine Ernährung mit deinem Stimmungstief zu tun hat

Unsere Ernährung schenkt uns nicht nur Energie und vermag unsere Geschmacksknospen verzaubern – was wir essen, beeinflusst auch unsere Stimmung.  Das bekannte Zitat des deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach aus dem 19. Jahrhundert: «Du bist, was Du isst», ist weit mehr als nur eine Floskel. Heute, 200 Jahre später, ist sich Wissenschaft und Forschung einig, dass Ernährung tatsächlich einen Einfluss auf unser Erbgut hat und Lebensmittel auf unsere Hormone wirken – also auch unsere Gefühle und Emotionen beeinflussen. Gerade im Herbst, wenn die Bäume ihre Blätter abwerfen, sich die Landschaften kahl präsentieren und das Wetter nebelig, feucht und kühl ist, kommt es nicht selten vor, dass sich bei einem grossen Teil der Bevölkerung der «Herbstblues» einstellt.

Dem können wir allerdings mit der richtigen Ernährung entgegenwirken. Stimmungsaufhellende Lebensmittel, wie zum Beispiel Schokolade, eine heisse Tasse Kakao oder der Tee aus Johanniskraut, wirken bei kleinen depressiven Verstimmungen oft schon «Wunder». Sie lassen den Serotoninspiegel ansteigen und fördern damit unser Wohlbefinden. Auch mit einem «Wohlfühl-Tee», der als Inhaltsstoffe Zimt, Kardamom und Zitronengras hat, kann dem Herbstblues getrotzt werden. Glückshormone lassen sich bspw. auch durch Aprikosen – als frisches oder getrocknetes Obst entlocken. Die Aminosäure Tryptophan ist reichlich enthalten und wird im Körper in den Neurotransmitter Serotonin umgewandelt. Es wirkt der Tagesmüdigkeit und Depression entgegen. Stimmungstiefs, Depressionen, Heisshunger und Trübsinn haben auch bei Süsskartoffeln keine Chance. Das Kohlehydratpaket besteht aus vielen Nährstoffen sowie Eisen und Vitamin B6. Und auch Naturreis und Paranüsse wirken mit ihren Stoffen Selen und Magnesium gegen Niedergeschlagenheit, Stress, Erschöpfung und Depressionen. Die Volksweisheit: „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ ist nicht zu unterschätzen! Viele weitere «Lebens-Mittel» dienen nicht nur als Grundträger für Leben und Energie, sondern auch als Stimmungs-Aufheller.

Ausserdem ist die achtsame Pflege des Geistes, also, das was wir unserem «Inneren» für die geistige Fitness anbieten oder der Seele zumuten, für unsere Stimmung genauso entscheidend.

Schliesslich ist der Mensch eine Einheit von Körper (Physis), Geist und Seele (Psyche). Der menschliche Verstand, der Geist, fungiert als mentale Kraft und hat oft eine «Vermittlerrolle» zwischen körperlichen und seelischen Problemen. Es ist im Leben wichtig, dass die Gedanken als ein sinnvolles Instrumentarium verwendet werden, um das Physische und Psychische im Einklang und in der Balance zu halten.

Bewegt durch den Herbst

Grau, nass und kalt – wenn es draussen nicht so freundlich ist, wird oftmals die tägliche Bewegung ausgelassen. Dabei ist Bewegung so wichtig für deine Gesundheit! Wenn wir Menschen uns nicht bewegen, dann lässt unsere Energie nach, der Stoffwechsel wird träge, das Herz-Kreislauf-System verliert seine Anregung und die Muskeln erschlaffen. Im Gegensatz dazu leidet der körperliche Aktive weniger unter Übergewicht, erkrankt weniger an hohem Blutdruck, Knochenschwund und Zuckerkrankheit und kann seelische Spannungen, Stress und Aggressionen besser ausgleichen. Um aktiv zu sein, benötigt man weder ein ausgeklügeltes Trainingsprogramm noch Geräte oder eine Pulsuhr. Nichts ausser Wachsamkeit ist gefordert: Versuche vor und nach der körperlichen Aktivität dein Empfinden bewusst wahrzunehmen. Was hat sich verändert? Wachsamkeit ist auch in Hinsicht auf die Gedanken kein schlechter Rat. Ein chinesisches Sprichwort sagt: «Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten!» Wer positiv denkt, wird es auch schaffen, sein Bewegungsverhalten so zu ändern, dass die Gesundheitsziele erreicht werden. Bereits nach einigen Tagen fühlt man sich besser, leichter, fröhlicher und ausgeglichener.

Je häufiger Du die Erfahrung der Bewegung als Wohltat für Seele, Geist und Körper machst, desto einfacher fällt es Dir diese Bewegungsgewohnheiten in deinen Alltag zu integrieren. Und Hand aufs Herz: Vor allem die sportliche Betätigung an der frischen Herbstluft hat etwas unvergleichlich Erfrischendes, nicht wahr?