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Die Auswirkungen der Jahreszeiten auf deinen Körper

Wir Menschen stehen in direkter Verbindung mit der Natur. Demnach ist es einleuchtend, dass sich die Jahreszeiten auf das Individuum auswirken und sich Verhaltensweisen instinktiv verändern. Bestimmt hast du selbst bereits einmal wahrgenommen, dass du im Winter viel mehr Schlaf benötigst, deine Stimmung sich verändert und auch dein Hungergefühl sowie Essgewohnheiten im Vergleich zu den warmen Monaten anders ausfallen. Die meisten Menschen kennen die vier Jahreszeiten, aber nur wenige kennen ihre Auswirkungen auf den Körper und Geist und wie man sich auf die Umstellung vorbereitet.

Die Jahreszeiten sind die natürliche Uhr der Erde. Mit ihnen verändert sich nicht nur das Wetter und die Vegetation, sondern auch der Rhythmus. Das gleiche Phänomen findet im Inneren jedes Lebewesens statt.

Esse nach den Jahreszeiten

Mit den Jahreszeiten verändert sich auch dein Hungergefühl. Vielleicht hast du selbst einmal wahrgenommen, dass dein Hungergefühl im Sommer ein ganz anderes ist als im Winter?

Die Natur liefert die richtigen Lebensmittel für den Körper in jeder Jahreszeit. Daher sind allgemein saisonale und regionale Lebensmittel zu empfehlen. Lebensmitteln die saisonal angebaut und dann verköstigt werden haben nach vielen Ernährungslehren einen sehr positiven Einfluss auf den Körper. Eine Gurke oder eine Erdbeere, die Saison hat, schmeckt komplett anders und versorgt dich mit deutlich mehr Nährstoffen als ein Produkt aus dem Gewächshaus oder eines, das tausende Kilometer auf den Buckel hat. Das Problem: Aufgrund des stets vorhandenen Angebots an Nahrungsmitteln weiss der Grossteil der Menschheit in Industrieländern gar nicht mehr, welche Lebensmittel derzeit in Saison sind. Deshalb ist es wichtig, dass du dich mit diesem Thema auseinandersetzt. Wenn du nach der Saison isst, wirst du merken, dass die Veränderung im Körper gross ist.

Passe dein Schlafrhythmus an den naturgegebenen Rhythmus durch die Jahreszeiten an

Auch unser Schlafverhalten verändert sich über das Jahr hinweg mit den Jahreszeiten. Tendenziell brauchen wir im Winter mehr Ruhe. Es wird früh dunkel, was uns zu früherer Uhrzeit ins Bett bringt. Der Grund, warum wir müde werden, wenn es dunkel wird, liegt an der Ausschüttung von Melatonin. Auch das Aufstehen fällt uns im Winter deutlich schwerer. Im Sommer hingegen ist es lange hell und am Morgen wirst du bereits von Vogelgezwitscher geweckt.

Lerne deine Gefühle und Bedürfnisse klar zu erkennen – je nach Jahreszeit fallen sie komplett anders aus

Mit den Jahreszeiten verändert sich auch das psychische Empfinden. Während der Winter eher im Zeichen des Rückzugs und der Ruhe steht, ist das Gefühl im Frühling, wenn all die Blumen blühen und das Gras wieder wächst, ganz anders: die Erde erwacht zu neuem Leben, bei vielen Tieren beginnt die Paarungszeit und auch wir Menschen lassen uns von den ersten warmen Sonnenstrahlen verführen. Das Erwachen der Natur lässt uns zahlreiche Glücksgefühle ausschütten, die sich positiv auf das eigene Wohlbefinden auswirken. Der Sommer steht für das Hochgefühl und zeichnet sich durch eine stets gute Laune aus – die Sonne hat sehr viele positive Auswirkungen auf die Seelengesundheit. Der Herbst führt zur Einkehr und lässt Zeit zum Reflektieren und In-sich-gehen.

Die Auswirkungen der Jahreszeiten auf uns Menschen werden viel zu wenig beachtet, weil wir uns nicht mehr als Teil der Natur sehen. Dabei zeigen uns die körperlichen Veränderungen genau auf, dass wir in direkter Verbindung mit der Natur stehen. Schenken wir unserem Körper die Aufmerksamkeit, während den sich ändernden Jahreszeiten, wird er uns intuitiv wissen lassen, mit welcher Ernährung und Verhalten wir die Energien im Gleichgewicht halten und unsere Gesundheit erhalten, stärken und fördern. Zudem sind Menschen, die im Einklang mit den Jahreszeiten zu leben, deutlich glücklicher und zufriedener, weil sie ihren natürlichen Impulsen folgen.