You are currently viewing Wasserwesen MENSCH

Wasserwesen MENSCH

Wenn fremde Planeten erforscht werden, ist das erste wonach gesucht wird ist Wasser. Denn ohne Wasser ist kein Leben möglich. Wasser scheint für uns Menschen so normal und selbstverständlich zu sein, dass wir es manchmal gar nicht richtig wahrnehmen. Doch in Wirklichkeit ist das Wasser eine unserer geheimnisvollsten und erstaunlichsten Substanzen auf unseren Planeten.

Wasser formt unsere Erde

Genauso wie die Oberfläche der Erde und alle anderen Lebewesen und Pflanzen bestehen wir zu mindestens 70% aus Wasser. Es ist die Grundvoraussetzung für unsere Lebensfunktionen – unser Lebenselixier. Dabei ist noch genauso viel Wasser auf unserem Planeten vorhanden, wie zu dem Zeitpunkt als alles begann. Ein einziges Wassermolekül kann aus dem Meer verdunsten, sich in einer Wolke sammeln, als Regen zu Boden fallen und von einer Pflanze aufgenommen immer wieder den hydrologischen Kreislauf durchwandern. In diesem fortwährenden Kreislauf von Niederschlag, Kondensation, Abfluss und Verdunstung gestaltet Wasser in Jahrmillionen langer Arbeit kilometertiefe Schluchten und Meeresküsten, trägt ganze Gebirge ab und formt die Oberfläche unserer Erde.

Wasser ist das erstaunlichste und zugleich faszinierendste Element! Es hat die höchste Oberflächenspannung aller Flüssigkeiten und kann der Schwerkraft trotzend in den Baumrinden bis hoch in die Baumkrone fliessen. Es ist eine Besonderheit, dass wir Wasser in allen drei Aggregatzuständen (fest – flüssig – gasförmig) vorfinden. Jede Substanz verdichtet sich, wenn sie abkühlt. Doch Wasser macht genau das Gegenteil und dehnt sich aus. Diese Tatsache haben sich Menschen bereits seit Urzeiten zu Nutze gemacht: Bspw. wurde Stein als Baumaterial gebrochen, indem sie Wasser in Felsspalten gossen bevor der Frost kam. Doch dieses Wissen über Wasser wurde uns bereits in der Schule beigebracht. Die Frage ist vielmehr: Was kann Wasser noch? Welche Geheimnisse und Besonderheiten birgt Wasser?

Hat Wasser ein Gedächtnis?

In zahlreichen Experimenten wurde auf beeindruckende Weise aufgezeigt, wie Umwelteinflüsse prägende Spuren im Wasser hinterlassen. Alles, was um das Wasser herum geschieht, wird aufgezeichnet. Alles, was mit Wasser in Berührung kommt, hinterlässt eine Spur. Die Struktur des Wassers ist sehr beeinflussbar. Massaru Emoto, ein Pionier der Wasserforschung, untersuchte über 24 Jahre lang das Wasser. Er entdeckte, dass eingefrorene Wasserproben abhängig ihrer Herkunft unterschiedliche Kristallformationen bilden.

Während lebendiges Wasser aus Hochgebirgsquellen in gutem Zustand schöne elegante, symmetrische Kristalle hervorbrachte, war bei Leitungswasser oder verseuchtem Wasser kein stabiles Muster (Cluster) erkennbar. So entstand die These, dass Wasser Informationen speichert und dabei neue Eigenschaften erwirbt, während sich die chemische Zusammensetzung von Wasser nicht ändert. Weitere Experimente in vielen Ländern der Welt bestätigten, dass Wasser tatsächlich Einflüsse wahrnimmt, diese speichert und so die Geschichte seiner Beziehung zur Welt aufzeichnet. Wasser hat also womöglich eine Art Gedächtnis, vergleichbar mit der Festplatte eines riesigen Computers, die sämtliche Daten des Lebens für immer abspeichert. Wasser bleibt natürlich immer Wasser, aber dessen Moleküle reagieren, ähnlich wie das Nervensystem, auf Irritationen, wodurch sich die Anordnung der kleinsten Teilchen ändert. Diese Erinnerungscluster bestehen aus 400.000 Informationskanälen. Jeder Kanal zeichnet eine andere Art der Interaktion mit der Umwelt auf. Es hört sich nahezu unfassbar an, dass Wasser in der Lage ist externe Information in sich aufzunehmen und zu speichern. Um dies besser zu verstehen, schauen wir uns einmal das Wort IN-FORMATION genauer an. Information bedeutet nämlich, dass etwas «in Formation» ist; also in einer gewissen Struktur, die wir als Menschen interpretieren können. Als versinnbildliches Beispiel kannst du dir vorstellen zwei Blätter Papier mit der gleichen Menge an Tinte zu beschreiben resp. bemalen. Während wir das eine Blatt mit Tinte beschreiben, kippen wir beim anderen Blatt die Tinte auf die obere Hälfte des Blattes und bemalen so das halbe Blatt voll. Wenn wir diese beiden Blätter nun unter dem Mikroskop anschauen, würden wir keine Unterschiede erkennen. Auch bei weiteren chemisch oder physisch messbaren Grössen sind keine Abweichung sichtbar. Weder die atomare Zusammensetzung noch das Gewicht der beiden Blätter unterscheidet sich. Jedoch ist die Information, die auf dem beschriebenen Blatt steht, für denjenigen der die Sprache versteht vorhanden. Die Information, die etwas trägt, erkennen wir also an der Struktur und nicht an den messbaren Grössen. Genauso geschieht es mit dem Wasser. Man geht sogar davon aus, dass die Struktur des Wassers (Anordnung der Moleküle) von grösserer Bedeutung ist als dessen chemische Zusammensetzung.

Wasser hört und fühlt mit….

In einen seiner Experimente hat Emoto dem Wasser Musikstücke vorgespielt. Daraufhin hat er das Wasser eingefroren und unter dem Mikroskop betrachtet. Dabei ist ihm aufgefallen, dass die Musik die Eiskristallbildung beeinflusst. Das Wasser nimmt sozusagen die Schwingung der Musik in sich auf, wodurch sich die Kristallbildung verändert. Je höher die Frequenzen waren, desto komplexere Strukturen waren im Wasser erkennbar. Diese Kristallformationen entstehen nicht zufällig, denn sie sind replizierbar. Das heisst, dass wir bei einer gewissen Frequenz immer dieselben Bilder (Klangformen) erhalten. Eine Vielzahl der Klangbilder erinnern uns an bekannte Bilder in der Natur, wie bspw. die Blüte einer Sonnenblume. Nicht nur mit diesem Experiment konnte eindrücklich gezeigt werden, dass Wasser externe Informationen aufnehmen vermag. Auch menschliche Emotionen und Wörter beeinflussen nachhaltig die Struktur des Wassers. Während Wörter wie «danke» und «Liebe» schöne Kristalle erzeugten, streuten sich die Cluster bei negativen Wörtern. Emoto zeigte dies an seinem Reis-Experiment. Dazu kochte er Reis, welcher ja zu einem grossen Teil aus Wasser besteht, und füllte diesen in verschiedene Behälter. Einen Monat lang hat er diese Reisbehälter unterschiedlich behandelt. Dem ersten begegnete er stets positiv, mit Liebe und Dankbarkeit. Dem zweiten entgegnete er etwas Negatives, wie «ich hasse dich» oder «du ekelst mich an» und den dritten Behälter ignorierte er.

Tatsächlich gibt der Reis im ersten Behälter ein starkes Aroma ab, der Reis im zweiten Behälter ist schwarz geworden und zu einer stinkenden Masse herangewachsen und der Reis im dritten Behälter hat angefangen zu schimmeln. Diese faszinierende Eigenschaft von Wasser zeigt, welch immense Wirkung Emotionen auf Wasser haben und wie angreifbar und zerbrechlich die Struktur des Wassers im Grunde ist. Mit diesem Wissen erkennen wir nicht nur die Wichtigkeit der Herkunft des Wassers, sondern merken gleichzeitig von welcher elementaren Bedeutung unser eigener Umgang mit Wasser ist – wie wir diesem faszinierenden, erstaunlichen und durchaus verblüffenden Urelement entgegentreten. So einzigartig die Eigenschaften des Wassers sind, so schwer lassen sie sich durch die Gesetze der Physik erklären.

Manchmal sind es eben gerade die Dinge im Leben, die sich nicht durch Theorien und Wissenschaft erklären lassen, denen wir mit grösserer Aufmerksamkeit und Hingabe begegnen sollten.