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Hautpflege im Sommer – warum Sonnencreme nicht dazugehört

Die meiste Zeit verbringen wir in Innenräumen. Ob im Büro, Zuhause, im Fitnesscenter oder beim Einkauf – die Zeit in der wir uns an der frischen Luft in der Natur aufhalten, nimmt fortlaufend immer mehr ab. Im Sommerurlaub freuen wir uns dann so richtig fest endlich Zeit zum Faulenzen im Garten, am Strand oder für lange aufgeschobene Unternehmungen zu haben. Dann heisst es raus aus den stickigen Büros und Häusern! Gesundheitsexperten raten die Haut im Sommer besonders gut zu pflegen. Doch viele Hautcremes, inklusive unserem «Sonnenschutzmittel», enthalten Inhaltsstoffe, die nicht zu empfehlen sind. Manche davon sind sogar gesundheitsschädlich.

An den Händen haben wir nie einen Sonnenbrand

Vor tausenden Jahren hielt sich der Mensch nur im Freien auf und war dementsprechend viel Sonnenstrahlung ausgesetzt. Er hat sich an die Sonnenstrahlen gewöhnt. Unser Lebensstil hat sich so sehr geändert, dass wir uns im Winter als auch im Sommer in geschlossenen Räumen aufhalten. Die Anpassung an die stärkeren Sonnenstrahlen im Sommer kann dann kaum stattfinden. Im Urlaub setzen wir dann auch jene Körperpartien der Sonne aus, die viele Monate kein Sonnenlicht gesehen haben und wundern uns warum wir einen Sonnenbrand bekommen. Oder, warum sonst haben wir praktisch keinen Sonnenbrand an den Händen? In der heutigen Zeit fehlen die Anpassungszeit und Gewöhnungsphase. Unser Alltag hat sich so stark verändert, dass dieses komplexe System unseres Körpers oft nicht mehr funktioniert. Der Körper hatte ein System entwickelt, das den Vitamin D Spiegel über das ganze Jahr hinweg ausbalanciert. Im Sommer füllten sich die Vitamin D Speicher unserer Vorfahren, sodass davon über die ganze Winterzeit gezehrt werden konnte. Im Winter steht die Sonne nämlich nicht hoch genug, als dass genügend UVB-Strahlen, die für die Vitamin D Produktion im Körper benötigt werden, unsere Haut erreichen würden. Doch anders als bei unseren Vorfahren wird unser Körperspeicher in den Sommermonaten nicht mit ausreichend Vitamin D gefüllt. So kommt es, dass ca. 60% der Schweizer Bevölkerung einen Vitamin D Mangel aufweist.

Aber auch in der Sommerzeit, dann, wenn wir uns wieder mehr in der Sonne bewegen, verhindern wir die Bildung von Vitamin D – und zwar mit der Sonnencreme. Bereits ab Lichtschutzfaktor 8 wird kaum mehr Vitamin D produziert. Die Vitamin-D-Bildung in der Haut ist nur dann ungestört möglich, wenn wir eben nicht mit Sonnencreme eingecremt sind. Es werden mindesten 25% nackte Haut empfohlen, damit dein Körper genug UVB-Strahlung abbekommt. Ausserdem gilt je mehr Hautfläche mit Sonne bestrahlt wird, desto mehr Vitamin D wird vom Körper selbst produziert. Ältere Menschen und Risikogruppen müssen jedoch länger in der Sonne bleiben, um ihre tägliche Vitamin D Dosis zu erhalten, da ihre Vitamin D Synthese nicht so gut funktioniert, wie bei jungen, gesunden Menschen.

Zweifelhafte Inhalte in Sonnenschutzmitteln

Um uns vor der schädlichen UV-Strahlung zu schützen, schmieren wir uns dick mit Sonnencreme ein. Schliesslich wollen wir das Risiko für Hautkrebs so gut es geht minimieren. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass wir vielleicht gerade mit dem «Schutzmittel vor Hautkrebs» dazu beitragen jenes Risiko zu erhöhen. Herkömmliche Sonnencremes, wie auch viele andere handelsübliche Seifen, Lotionen und Cremes, enthalten gesundheitsschädliche Chemikalien.

Diese Chemikalien bleiben keineswegs auf der äusseren Hautoberfläche, denn unsere Haut ist keine undurchlässige Plastikfolie. Sie hat Poren und nimmt die Inhaltsstoffe der Sonnencreme teilweise auf. Diese Inhaltsstoffe fördern die Entstehung von Hautkrebs eindeutig. Mittlerweile sind bereits über 150 krebsauslösende Inhaltsstoffe bekannt, die allein in den herkömmlichen Kosmetikprodukten enthalten sind! Die chemischen Stoffe, die in unseren Blutkreislauf übergehen, belasten zudem auch unser Immunsystem und stehen im Verdacht sich auch auf unseren Hormonhaushalt auszuwirken.

Sie ist der Ursprung unseres Lebens und sendet gleichzeitig gefährliche UV-Strahlen aus

Wir wissen, dass die Sonne Fluch und Segen zugleich ist. Einerseits stellen die von der Sonne ausgehenden ultravioletten Strahlen ein Risiko für Sonnenbrand, Hautkrebs und vorzeitiger Hautalterung dar. Anderseits ist die UVB-Strahlung der Sonne essentiell, damit Vitamin D in unserer Haut gebildet werden kann. Aber nicht nur für das lebensnotwendige Vitamin D benötigen wir die Sonne, das Sonnenlicht hat Auswirkungen auf unseren ganzen Körper. Es befähigt uns zu einem besseren Umgang mit Stress, erhöht die Fähigkeit des Blutes Sauerstoff aufzunehmen, stimuliert die Schilddrüse in ihrer Hormonproduktion und steigert dadurch die Stoffwechselvorgänge. Sonnenlicht steigert das sexuelle Verlangen, senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel.

Die Sonne ist Ursprung unseres Lebens und gleichzeitig die Voraussetzung dafür. Die Photosynthese durch welche Lichtenergie in andere uns zugängliche Energieformen umgewandelt werden kann, wäre ohne Sonnenlicht nicht möglich. Aus energiearmen anorganischen Stoffen entstehen mit Hilfe der Sonne energiereiche organische Stoffe…

Sonnenschutz: Die Natur macht es vor

Wenn du Sonnencreme weiterhin verwenden möchtest, ist es ratsam diese nur moderat und bei intensiven Sonnenstrahlen zu verwenden. So kannst du auch die Vitamin D Bildung weiterhin gewährleisten. Vitamin E und vor allem Betacarotin schützen natürlicherweise vor der Sonnenstrahlung und können einen Sonnenbrand vorbeugen. Betacarotin ist das Provitamin A und verleiht als Carotinoid (bestimmter Pflanzenstoff) Gemüsen und Früchten ihre gelbe, orange und rote Farbe. Pflanzen nutzen diese Carotinoide, um sich von zu viel Lichtenergie zu schützen. Dieselbe Wirkung kann sich bei uns durch Betacarotin ebenfalls entfalten: Es reichert sich in der Haut an und reflektiert das Licht. Zudem bremst bzw. verhindert Betacarotin die durch die Photooxidation (durch Licht hervorgerufene Oxidation) ausgelösten Zellzerstörungen.

An den heissen Sommertagen müssen wir uns ja auch nicht gleich in der Sonne brutzeln, um die Vorteile, wie die erhöhte Produktion von Vitamin D, zu geniessen. Im Sommer genügen bereits 15 bis 30 Minuten – je nach Sonnenstand und Hautfarbe. Wenn du zur heissen Mittagssonne unterwegs bist, empfiehlt sich weite, luftige und helle Kleider, die den Grossteil deiner Haut bedecken, zu tragen.

COLOSTRUM – Die natürliche Hautpflege

Hautbeschwerden häufen sich im Sommer. Daher kommt der natürlichen Hautpflege in der warmen Jahreszeit eine besonders wichtige Bedeutung zu. Neben den oben erwähnten Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen bietet eine äusserliche Pflege mit einer Colostrum Creme einen nachhaltigen Hautschutz und sorgt für ein samt-weiches, geschmeidiges Hautbild. Colostrum ist eine 100% Natursubstanz. Auch Biestmilch genannt, handelt es sich um die allererste Milch von den Kühen mit einer wahren Fülle an Vital- und Schutzstoffen. Als Creme versorgt Colostrum die Haut mit Feuchtigkeit, essentiellen Nährstoffen und Immunglobulinen insbesondere mit «epidermal groth factors (EFG) – das sind Wachstumsfaktoren. Diese stossen die Zellteilung an und regulieren sie. Dadurch wird die Haut in ihrer Regeneration, Heilung und Kollagen- und Elastin Bildung optimal unterstützt. Somit wirkt Colostrum Hautreizungen entgegen und ist deshalb auch bei trockener, irritierter Haut und bei Hautunreinheiten sehr geeignet. Sie spendet nachhaltig Feuchtigkeit, glättet die Haut und erzielt einen spürbaren Effekt nach dem ersten Auftragen.